Mit journalistischen Ambitionen bin ich vor Jahren in ein Geschichts- und Germanistikstudium gestartet. Dort hat mich der Forscherdrang so gepackt, dass ich mich tief in Akten und Zeugenaussagen über die verheerendsten Zeiten des 20. Jahrhunderts vergraben habe, um über die nationalsozialistischen Konzentrationslager zu forschen und zu schreiben. 

In den später folgenden Berufsjahren in der Unternehmenskommunikation war mein Credo, nicht nur handwerklich gut, sondern vor allem auch authentisch und ehrlich unternehmerische Sachverhalte darzustellen. Also weg von Kommunikation als Manipulation, hin zu Glaubwürdigkeit mit echtem Informationsgehalt. Im Sinne von Good Governance. 

Die Jahre der Beschäftigung mit Fragen der Nachhaltigkeit haben mein berufliches und privates Leben mehr und mehr verändert und Schwerpunkte verschoben. Manches, was früher nicht so bedeutsam erschien, ist mir heute sehr wichtig. 

Mein Fokus richtet sich inzwischen auf das, was sich mit dramatischen Auswirkungen immer deutlicher abzeichnet: wir haben es mit einem exponentiellen Wachstum einer ökologischen und in der Folge auch sozialen Krise zu tun, die dringend unser entschlossenes und sofortiges Handeln und Gegensteuern verlangt. Heute möchte ich meine Kenntnisse und Kompetenzen auf dem Gebiet der unternehmerischen Nachhaltigkeit nur noch da einbringen, wo sie am besten wirksam werden. Um Entscheidern in Unternehmen dabei zu helfen, ihr Innovations- und Problemlösungspotential freizusetzen und damit den globalen wie den eigenen unternehmerischen Herausforderungen zu begegnen, wirksamen Impact zu schaffen und sich für eine digitale und nachhaltige Zukunft aufzustellen.


“Zukunftsfähigkeit entsteht durch Integration von Nachhaltigkeit in den Kanon von Themen strategischer Transformationsprozesse.“